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Im Auftrag unserer Mandanten (Investoren) vermitteln wir SLB-, SRB- und CBL-Finanzierungen:

  • SLB - Sale-Lease-Back
  • SRB - Sale-Rent-Back
  • CBL - Cross-Border-Leasing



Sale-Lease-Back (SLB) ist eine Sonderform des Leasings, bei der ein Unternehmen eine Immobilie oder auch Fahrnis an eine Leasinggesellschaft verkauft und sie zur weiteren Nutzung gleichzeitig wieder zurück least. Für diese Art der Finanzierung werden zunehmend auch immaterielle Güter wie Marken oder Patente herangezogen.

Durch den Kaufpreis kann das Unternehmen Kapital freisetzen und erhöht kurzfristig seine Liquidität, kann das Objekt aber weiterhin nutzen.

Der Vorteil von SLB ist das Aufdecken von sogenannten stillen Reserven im Anlagevermögen. SLB-Geschäfte werden im Immobilienbereich häufig abgewickelt, um bei Vermögensübertragungen (z. B. auf nachfolgende Generationen) die Steuern zu optimieren.

Es gilt zwischen dem unechten und dem echten SLB zu unterscheiden.
Beim unechten SLB muss das Objekt zuerst erstellt werden, bevor es verkauft und anschliessend zurückgeleast werden kann. Beim echten SLB wird das Leasingobjekt vom Leasinggeber in seinem bestehenden Zustand ohne Veränderungen oder Erweiterungen gekauft und an den Leasingnehmer zurückgeleast. Beim echten SLB verfügt der Leasingnehmer daher auch bereits über die wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit des Leasingobjekts.



Sale-Rent-Back (SRB) ist die Veräusserung der Immobilie an einen Investor bei gleichzeitiger Rückmietung der Objekte.

Der bedeutende Unterschied des SRB zum SLB ist, dass zum einen der Mieter keine Finanzmiete sondern eine marktübliche Miete leistet und zum anderen explizit auf die Möglichkeit des Rückerwerbs der Immobilie verzichtet. Darüber hinaus zeichnen sich SRB-Modelle durch tendenziell kürzere Vertragslaufzeiten und in der Regel durch die Übernahme von Instandhaltungskosten sowie Zinsrisiken durch den Vermieter aus. Die Chancen und Risiken, die mit der Wertentwicklung der Immobilie verbunden sind, liegen im Gegensatz zu zur SLB-Lösung vollständig beim Vermieter.



Cross-Border-Leasing (CBL) ist das Leasing über Nationengrenzen hinweg. Leasinggeber und Leasingnehmer haben ihren Sitz also in steuerrechtlich unterschiedlichen Staaten.

CBL ist ein Leasing, bei dem der Leasinggeber und der Leasingnehmer ihren Sitz in verschiedenen Staaten haben. Im engeren Sinne bezeichnet CBL vor allem solche Leasinggeschäfte, bei denen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Regulierungen vorherrschen, die zum Nutzen der Geschäftsbeteiligten berücksichtigt werden können. Im weiteren Sinn ist jedes Leasinggeschäft über Staatsgrenzen CBL, auch wenn es sich von einem normalen Leasing de facto nicht unterscheidet.

CBL ist als spezielle Form des Leasings eine strukturierte Finanzierung, das heisst, es handelt sich um verschiedene Verträge, die im Rahmen eines Gesamtplans zusammen abgeschlossen werden und nur als Ganzes verständlich sind. In der Regel wird CBL durchgeführt, um eine unterschiedliche Gesetzgebung in zwei Ländern zu nutzen und dadurch die Steuern zu optimieren.

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